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Santander Consumer Bank und die Santander 1plus Visa Card

Die deutsche Santander Consumer Bank mit Sitz in Mönchengladbach ist eine Aktiengesellschaft. Sie entstand unter anderem Namen schon 1957 und gehört seit 1987 zu 100 % der spanischen Universalbank Banco Santander S.A., die zu den systemrelevanten europäischen Großbanken gehört, 1857 gegründet worden war und seit Ende der 1990er Jahre durch Fusionen mit anderen spanischen Banken zum Global Player aufstieg. Hinsichtlich der Marktkapitalisierung rangiert sie auf dem zweiten Platz in Europa, hinsichtlich des Gewinns weltweit an dritter Stelle, beim Umsatz gehört sie zu den Top 10 auf dem Globus. Ihren Namen hat sie von ihrem Hauptsitz im nordspanischen Santander. Sie betreibt Niederlassungen und Tochtergesellschaften in 40 Ländern, eine davon ist die Santander Consumer AG.

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Über die Santander Consumer Bank

Die Bank betreibt als drei Geschäftsbereiche das Privatkundengeschäft, die Konsumgüterfinanzierung und die Kfz-Finanzierung. Im letztgenannten Bereich ist sie sehr breit aufgestellt: Sie ist die größte deutsche herstellerunabhängige Bank für Pkw-, Motorrad- und Caravanfinanzierungen. Hierfür unterhält sie zehn Händler-Vertriebs-Center in Hamburg, Leipzig, Frankfurt, München, Berlin, Hannover, Stuttgart und Mönchengladbach. Konsumentenkredite vergibt die Santander Consumer vorrangig für Möbel, Unterhaltungselektronik und Computer. Seit sie das Privatkundengeschäft der SEB übernommen hat, unterhält sie in Deutschland 313 Filialen. Bankdienstleistungen bietet sie auch im Directbanking an (online und per Telefon), in Deutschland beschäftigt die Bank rund 3.800 Mitarbeiter. Sie gehört zum Cashpool (Zusammenschluss von Banken, der Kunden kostenlose Bargeldabhebungen an den betreffenden Geldautomaten ermöglicht), zum Bankenfachverband e.V., zur Bankenarbeitsgemeinschaft e.V., zum Verband deutscher Pfandbriefbanken und zum Einlagensicherungsfonds des deutschen Bankenverbandes.

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Santander Consumer Bank: Geschichte

Curt Briechle gründete die Bank 1957 in Mönchengladbach als KG Absatzfinanzierung, er finanzierte Pkw-Kredite. Seit 1968 ist das Unternehmen eine Aktiengesellschaft, es nannte sich seither Centrale Credit AG. Die Übernahme durch die Banco Santander erfolgte 1987 zu 100 %, zeitweise hielt die Royal Bank of Scotland die Hälfte der Anteile, später übernahm wieder die Santander Central sämtliche Anteile. Fusionen der Santander Consumer Bank gab es 2002 mit der Kölner AKB und 2003 mit der Frankfurter Santander Direkt Bank. Ab 2004 wurde das Corporate Design an die spanische Muttergesellschaft angepasst, was zur späteren Umbenennung (ab 2007) in Santander Consumer führte. Es folgten weitere Zukäufe:

  • 2008: Konsumentenkreditgeschäftseinheit ECF der Royal Bank of Scotland inklusive der RBS GmbH (Niederlassungen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Österreich) und der Handelsmarke ComfortCard

Die Hauptverwaltung der Santander Consumer befindet sich seit 2007 am Santanderplatz 1 in Mönchengladbach. Das moderne Gebäude stammt vom Architekten Hentrich-Petschnigg, es wurde speziell für die “New Work” Arbeitsweise der Bankmitarbeiter konzipiert. Diese bedeutet, dass sich die Belegschaft in kleineren und größeren Think Tanks zusammenfindet und dafür entsprechende Räume sowie Kaffeebars und Chillout-Lounges existieren. Seit 2015 gibt es einen weiteren Gebäudekomplex in Mönchengladbach (Madrider Straße, Nordpark).

Engagement der Santander Consumer Bank

Es gibt einen Unternehmensbereich Santander Universities, über welchen Partnerschaften zu akademischen Institutionen unterhalten werden – insgesamt über 1.200 in 20 Ländern. In Deutschland sind unter anderem die Berliner Humboldt-Uni, die Goethe-Universität Frankfurt, die TUs in Dresden und München sowie weitere Universitäten in Bremen, Köln, Heidelberg, Gießen, Göttingen, Münster, Tübingen sowie im Saarland und am Niederrhein vertreten. Zudem wurde die Bank mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als herstellerunabhängiger Autofinanzierer (BankenMonitor 2017 von “Autohaus”, „markt intern“ zwischen 2005 und 2016), mit einem Gütesiegel des Fachmagazins “Karriere” und als Ausbildungsbetrieb durch die IHK Mittlerer Niederrhein.

Die Santander 1plus Visa Card

Die Santander 1plus Visa-Card wird ohne Jahresgebühren und ohne Gebühren an Geldautomaten ausgegeben. Die Bargeldabhebung funktioniert weltweit gebührenfrei. An Tankstellen erhalten die Karteninhaber ein Prozent Rabatt. Die Vorteile der Santander Consumer Bank 1plus Visa Card im Überblick:

  • keine Jahresgebühr
  • kostenloser Bargeldbezug an allen Visa-Geldautomaten (über zwei Millionen weltweit)
  • gebührenfreie Bezahlung an allen Akzeptanzstellen (über 37 Millionen weltweit)
  • weltweit ein Prozent Tankrabatt
  • 5 % Rabatt auf Reisebuchungen

Die monatliche Rückzahlung kann bei nur 5 % des Saldos liegen, mindestens müssen es 25 Euro sein. Der effektive Jahreszins beträgt 13,98 % auf Teilzahlungen (Stand: März 2018).

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Wie können Kunden die Santander Consumer Bank Kreditkarte nutzen?

Die Santander Consumer Bank 1plus Visa Card ermöglicht jederzeit Einzahlungen auf das Kartenkonto vom Girokonto aus. Das Kartenkonto kann damit im Plus geführt werden (keine Selbstverständlichkeit), der Verfügungsrahmen des Inhabers erhöht sich damit.

Zudem enthält die Karte ein Sicherheitspaket. Es besteht aus einer Ratenschutzversicherung, welche die monatlichen Raten im Falle von unverschuldeter Arbeitslosigkeit oder -unfähigkeit bzw. im Todesfall übernimmt. Diese Versicherung kostet 0,89 % des Sollsaldos. Wenn das Kartenkonto im Plus geführt wird, entfällt der Versicherungsbeitrag. Santander bietet zu dieser Karte eine kostenlose Zusatzkarte für Partner oder Familienmitglieder an.

Wer nutzt die Santander Consumer Bank 1plus Visa Card?

Die Santander Consumer Bank Kreditkarte bietet sich vor allem für Vielreisende an. Dass Verfügungen und Abhebungen gleichermaßen im In- und Ausland kostenlos bleiben, ist bei Kreditkartenangeboten nicht oft anzutreffen. Da die Karte kostenlos ist und bleibt (ohne Jahresgebühr), kann sie der Inhaber ewig mit all ihren Vorteilen nutzen. Ein Mindestumsatz ist für die kostenlose Nutzung nicht erforderlich. Auch Zahlungen in Fremdwährungen bleiben kostenlos. Ansonsten liegen die Gebühren für eine Auslandsabhebung oft zwischen zwei und vier Prozent, in den meisten Fällen verlangen die Anbieter eine Mindestgebühr von 4,95 Euro für jede Abhebung (auch für Kleinbeträge). Manche Kreditkarten werben auch mit kostenlosen Abhebungen im Ausland, dafür kostet der Bargeldbezug in Deutschland Geld (ein halbseidener Marketingtrick). Die Automatenentgelte erstattet Santander Consumer. Diesen Service bot bis 2016 auch die DKB bei ihrer mit dem Cashkonto verbundenen Kreditkarte an, doch heute können bei der DKB Visa-Card (die ansonsten große Vorteile aufweist) in einzelnen Ländern Fremdwährungsgebühren entstehen. Solche Gebühren einzelner Automatenbetreiber können durchaus zwischen vier und acht Euro liegen. In Ländern wie den USA, Thailand und Brasilien ist auf jeden Fall damit zu rechnen. Der Tankrabatt – er gilt bis zu 400 Euro Tankrechnungen pro Monat – ist ein weiterer interessanter Vorteil der Santander Kreditkarte, der sonst bestenfalls von Kreditkarten der Automobilklubs bekannt ist. Wir können diese Karte daher durchaus empfehlen.