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Die DKB – Deutsche Kreditbank und die DKB VISA-Card

DKBDie DKB-Visa-Card kommt von der DKB – Deutsche Kreditbank mit Sitz in Berlin. Diese gehört seit 1995 zu 100 % der Bayerischen Landesbank. Die DKB – Deutsche Kreditbank betreibt relativ wenige Filialen, sie organisiert gerade ihr Privatkundengeschäft überwiegend als Direktbank. Ihre Unternehmensstrategie zeichnet sich infolge der schlanken Struktur durch günstige Konditionen für Privat- und Geschäftskunden sowie öffentliche Kunden aus. Die DKB Visa-Card, die mit dem DKB Cash Konto verbunden ist, bietet hierfür ein sehr gutes Beispiel.

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Geschichte der DKB – Deutsche Kreditbank

Die Bank, die unter den 20 größten deutschen Geldhäusern rangiert, wurde im März 1990 als erste Privatbank der DDR gegründet. Einer der Mitbegründer war der letzte Co-Chef der DDR-Staatsbank Edgar Most. Die DKB musste alte Schuldposten der DDR-Staatsbank übernehmen, während die Treuhand sukzessive (bis 1993) die DKB – Deutsche Kreditbank übernahm. Nach einem anschließenden, sehr kurzen Intermezzo mit dem Bundesfinanzministerium als Inhaber wurde 1995 die Bayerische Landesbank der alleinige Besitzer. Zuvor waren allerdings Teile des Geschäfts inklusive zahlreicher Filialen an die Deutsche Bank und die Dresdner Bank gegangen. Die etablierten westdeutschen Banken erhielten dabei Vorzugskonditionen, was der Bundesrechnungshof später monierte. Der Kundenstamm wurde ebenso wie die Immobilien zu Handgeldern abgegeben. Die Deutsche Bank konnte für 310 Millionen Mark 112 Niederlassungen der DKB (inklusive Grund- und Immobilienbesitz) erwerben, eine Dresdner-Bank-Tochter zahlte für 41 Grundstücke mit Immobilien nur 87,3 Millionen Mark. Dieser Hintergrund, der die DKB – Deutsche Kreditbank zunächst zu einer armen Bank machte, und die in der DDR-Bankenlandschaft wurzelnde Tradition führten zu den sehr schlanken Strukturen mit Top-Konditionen gerade für Privatkunden. Das ist an der DKB Visa-Card sehr deutlich erkennbar. Ihre Zinsen betragen nur 7,5 %, während andere Anbieter um 16 % und manchmal auch deutlich mehr verlangen. Zusätzlich ist diese Karte an das DKB Cash Konto gekoppelt, das auch ein Guthaben führen kann – was bei vielen anderen Kreditkarten nicht möglich ist. Diese gewähren bestenfalls ein maximal zweimonatiges zinsfreies Zahlungsziel. Die DKB Visa-Card hingegen, die von vornherein kostenlos ausgegeben wird, kann bei einer Führung im Guthabenbereich permanent kostenlos genutzt werden. Andere Kartenanbieter werben manchmal relativ aggressiv und verstecken ihre schlechten Konditionen im Kleingedruckten. Das hat die DKB nicht nötig, sie kann ganz offen mit ihren niedrigen Zinsen bei kostenloser Kartenführung (und weiteren Vorteilen, siehe unten) werben. Dahinter steckt die Philosophie, nicht alles um jeden Preis und mit halbseidenen Methoden vermarkten zu müssen – ein klarer Auswuchs der freien Marktwirtschaft. In der DDR gab es auch Märkte. Sie waren reguliert, das war zweifellos schlecht, taugt nicht als Vorbild und führte am Ende zur Staatspleite beziehungsweise friedlichen Revolution, bevor die Staatspleite offiziell bekannt wurde. Doch es gab auch manche Auswüchse des Kapitalismus nicht, auf die westliche Verbraucher in hoher Eigenverantwortung selbst achten müssen. Kurz und gut: Die DKB wirkt bieder, wie es die DDR in wirtschaftlicher Hinsicht war, doch Kunden können dieser Bank prinzipiell vertrauen.

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Struktur der DKB – Deutsche Kreditbank

Es gibt in Deutschland 26 DKB-Filialen, in 15 davon ist die DKB Grund GmbH als Immobilientochter vertreten. Seit 2008 gibt die Deutsche Kreditbank Miles&More Kreditkarten heraus, zuvor hatte diese die Bayerische Landesbank als Kooperationsprojekt mit der Lufthansa vertrieben. 2015 übernahm die DKB die SKG Bank. Sie ist auch mit eigenen Wertpapieren als Emittentin am Kapitalmarkt tätig, ihre Anleihen haben ein Volumen von über zehn Milliarden Euro. Diese Papiere gelten als stark, Moody’s bewertet DKB-Pfandbriefe mit Aaa. Auch der erstmals 2016 aufgelegte Green Bond erhält Bestnoten unter anderem von oekom research und von der CBI (Climate Bond Initiative), die dem Bond ihr Zertifizierungslabel verlieh. Die Dienstleistungen im Privatkundensektor sind Verbraucherkredite und Konten, von denen das bekannteste das mit der DKB Visa-Card verbundene Girokonto DKB Cash ist. Doch auch Immobilienfinanzierungen, Sparanlagen und Brokerage stellt die Bank für Privatleute bereit. Eigene Geldautomaten betreibt sie nur in sehr geringem Umfang, dafür können die Kunden mit der DKB Visa-Card viele Fremdautomaten gebührenfrei nutzen. Lediglich außerhalb der EU-Preisverordnung (die für den Euroraum, Schweden und Rumänien gilt) müssen die Kunden mit Gebühren rechnen. Ab 2014 ging die DKB eine Kooperation mit PayPal ein. DKB-Kunden können seither in ihrem Online-Banking bei der DKB ihr PayPal-Konto einsehen. Das passt zur generellen Zielrichtung, das Privatkundengeschäft möglichst digital abzuwickeln, wofür Kooperationen mit FinTechs bestehen, darunter FinReach, Cringle, barzahlen, Gini, WebID Solutions und Clark. Das TAN-Verfahren bei der DKB funktioniert per pushTAN und chipTAN. Die Bank ist im Sportsponsoring aktiv, unter anderem wurde 2007 das Oberhofer Biathlonstadion nach ihr benannt. Seit 2004 kümmert sich die DKB Stiftung um gesellschaftliches Engagement in den Bereichen Bildung für Nachhaltigkeit und Kultur, Inklusion, Prävention und kulturelles Erbe.

Die DKB Visa-Card und das DKB Cash Konto

Das Konto und die dazu gehörende Karte sind nicht zu trennen. Kunden erhalten von der Bank das Cash Girokonto und dazu die Visa-Card. Die wichtigsten Merkmale im Überblick:

  • kostenlose Kontoführung
  • kostenlose Girocard
  • kostenlose Visa-Card
  • weltweit kostenloses Bezahlen
  • Barabhebungen im Euro-Raum, Schweden und Rumänien kostenlos, ansonsten überwiegend kostenlos, in Ausnahmefällen Gebühren möglich
  • Dispozins 7,5 % für Standardkunden, 6,9 % für Aktivkunden (Stand: März 2018)
  • bis 1.000 Euro Sofort-Dispo
  • vierteljährliche Abrechnung
  • Guthabenzins 0,2 % bis 100.000 Euro Guthaben, dann 0,0 %

Mit der Karte ist kontaktloses Bezahlen von Kleinbeträgen möglich, sie kann im Rahmen der DKB-Zusatzprogramme auch eine kostenlose Eintrittskarte für viele Events sein. Auf Reisen profitieren die Kunden von einem kostenlosen Notfallpaket: Beim Verlust der Brieftasche erhalten sie innerhalb von längstens 24 Stunden Notfallbargeld und eine Notfallkarte.

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Funktionsweise der DKB Visa-Card

Es handelt sich um eine Debitkarte wie unsere Maestrokarten, die wir als Kontoinhaber eines Girokontos erhalten. Bei diesen Karten wird das Konto bekanntermaßen unmittelbar belastet. Die DKB räumt nun den Kunden einen Dispo je nach ihrer Bonität ein, ansonsten ist es möglich, das Konto im Guthaben zu führen, wodurch keine Zinsen entstehen. Wenn aber der Dispo durch die Kartennutzung beansprucht wird, sind die Zinsen sehr niedrig – sie fallen nur unmittelbar an. Nach dem Kontoausgleich entfallen sie wieder. Eine Inanspruchnahme von 1.000 € über vier Wochen würde mithin 6,25 € kosten (1/12 von 7,5 % auf 1.000 €). Andere Kartenanbieter gewähren oft ein zinsloses Zahlungsziel von vier bis acht Wochen, dann bieten sie Teilzahlungen mit sehr hohen Zinsen an. Durch die Teilzahlungsoption, die viele Kunden wählen (weil sie im Vertrag oft voreingestellt ist und aktiv abgewählt werden müsste), entstehen bei kleinen Teilzahlungsbeträgen sehr hohe Zinsen.

Zusatzleistungen der DKB Visa-Card

Weitere Vorteile sind Online-Cashback, die Handy-Aufladung über die Karte und digitale Gutscheine. Kunden erhalten zum DKB cash Konto einen Onlinezugang und können damit ihre Transaktionen jederzeit überblicken. Die Beantragung einer DKB Visa-Card ist kinderleicht per Video-Ident möglich (auch mit einem Smartphone), natürlich steht den Kunden auch der traditionelle Post-Ident-Weg offen.